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Theaterfahrt der Q12: "Terror"
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Elternabend für die Jgst. 6,7 und 11
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Elternabend für die Jgst. 8, 9 und 10

04.03.2017 | Anfang Februar, also kurz nachdem es die Zwischenzeugnisse für die zwölfte Jahrgangsstufe gab, machte sich eine Gruppe von 17 Schülerinnern und Schülern in Begleitung von ihrer Teamerin Laura und Herrn Kroschewski aufgemacht, um Tage der Orientierung 2.0 anzutreten.

Nach den Zeugnisergebnissen erschien es einigen wohl angebracht, ihre Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie ihre Grenzen zu überdenken. Nun Spaß beiseite… Wirklich ernsthaft und eingehend haben wir uns mit genau diesen beiden Themen während unseres dreitägigen Aufenthaltes im Jugendhaus Wiesenthal beschäftigt. Neben altbekannten Lockerungs- und Aufwärmübungen, bei denen wir mal wieder (oder immer noch) ganz Kind sein konnten, standen zielorientierte Übungen sowie Diskussionen auf dem Programm. So mussten wir beispielsweise ein Glas Wasser mithilfe einer Tischdecke, ohne dieses zu berühren, von einem Tisch auf einen anderen transportieren und dabei alle die Tischdecke auch berühren. Was zunächst vielleicht lapidar erscheinen mag, erwies sich jedoch als sehr tückisch, da die Hälfte der Gruppe verbundene Augen hatte, der Boden matschig war und wir diverse Hindernisse wie Steine oder auch eine Bank überqueren mussten. Da wir allerdings einen großen Zusammenhalt unter den Teilnehmern hatten, meisterten wir diese Übung mit Bravour.

Auch in diversen Gesprächsrunden stand die ganze Gruppe in einem regen, offenen Austausch miteinander, sodass Fragen wie „Was steht bei dir persönlich an allererster Stelle?“ von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden konnten. Auch mit Mitschülern, denen man in der Schule am Morgen lediglich ein müdes „Hallo“ entgegenraunt, kam man auf diese Weise ins Gespräch. So war es auch kein Wunder, dass nach den drei Tagen mit Komplimenten wie „Dachte echt nicht, dass du so ein vielseitiger Mensch bist.“ ein Lächeln in müde, aber durchaus glückliche Gesichter gezaubert werden konnte. Die Müdigkeit ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass die Ansichten über eine angemessene Bettruhe bei Schülern und Lehrkörpern keinen gemeinsamen Nenner fanden. Diverse Uneinigkeiten waren am nächsten Morgen aber schnell wieder vergessen, spätestens nach dem gemeinsamen Frühstück mit Rührei, Marmelade und frischen Brötchen. Auch beim Mittag- und Abendessen konnte jeder Magen satt gemacht werden, wobei hier alle zusammen dazu beitrugen, dass Gemüse geschnippelt, Nudeln abgekocht und Soße gerührt war.

Man könnte meinen, dass man nach den vielen Aktivitäten tagsüber, bei denen man konstant von seinen Gruppenmitgliedern umgeben war, am Abend auch mal seine Ruhe haben wollte. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Mit Vergnügen nahmen alle beim gemeinsamen „Werwolf-Spiel“ teil oder bei „Mensch auf Erden“ – einer Art Fangspiel, das für einige Lacher gesorgt hat. Darüber hinaus hatten wir am Abend unsere eigene, kleine Zaubershow, da einer der Teilnehmer ein begnadeter Magier ist, der uns mit seinen Kartentricks in den Bann ziehen konnte.

Alles in allem blicken wir wahrscheinlich auch noch in ein paar Jahren gerne auf die zweiten Tage der Orientierung zurück – nicht nur, weil wir gemeinsam viel Spaß hatten, sondern auch weil der ein oder andere sich nun wirklich zumindest ein wenig besser einschätzen kann bzw. weiß, was andere an ihm schätzen. Ein großes Dankeschön gilt auch unserer Teamerin Laura und Herrn Kroschewski, die beide in großem Maßen zum Gelingen der „zauberhaften“ TdOs beigetragen haben.

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