03.07.2017 | Dieser Frage gingen die Schüler der Klasse 5b im Rahmen des Natur- und Technik-Unterrichts (NuT) kurz vor den Sommerferien nach - mit erstaunlichen Ergebnissen.

von EDUARD LIEBLER

Nicht immer ist ein tägliches Frühstück unserer Kinder so ausgewogen, wie man es sich wünscht. Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine, Spurenelemente, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Mineralien etc. soll es enthalten. Aber in welchem Verhältnis finden sich diese Nahrungsbestandteile tatsächlich auf den Frühstückstellern rund um Marktheidenfeld wieder? Um das herauszufinden brachte die 5b im Selbstversuch in der Praktikumsstunde des NuT-Unterrichts kurzerhand ihr Frühstück zur Analyse mit in die Schule. Alle festen Bestandteile wurden sorgfältig gewogen und Flüssigkeiten im Messbecher abgemessen und anschließend sauber tabellarisch notiert und sortiert. So manches Nutella-Brötchen entpuppte sich da schnell als Kalorienbombe. Als Maßstab wurden die durchschnittlichen Brennwerte der Lebensmittel pro 100 g entweder im Internet recherchiert oder direkt von der Verpackung abgelesen. Anschließend wurden diese Werte mit den aufgenommenen Mengen in Relation gesetzt und so die Summe der Kilokalorien (kcal) errechnet. 

Im Ergebnis zeigte sich, dass die Schüler der Klasse 5b von ca. 250 kcal bis zu ca 1000 kcal rein über das Frühstück täglich zu sich nehmen. Ernüchternd war die Verteilung der Nährstoffklassen, die einseitig zu Gunsten der Kohlenhydrate ausfiel, was die Schüler über die notierten Massen und die Klassifizierung als Eiweiß, Fett, oder Kohlenhydrat herausfanden.  

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