Pythagoras von Samos (ca. 580 - 500 v. Chr.) wird der Legende nach der Ruhm zugebilligt, die Mathematik begründet zu haben. Jedem von uns ist der berühmte Lehrsatz des Pythagoras ein Begriff. Aber Pythagoras betrieb die Mathematik nicht als bloße Fachwissenschaft, sondern machte sie zum Fundament seiner Philosophie, indem er in den Zahlen das eigentliche Geheimnis und die Bausteine der Welt sah, denn alles in ihr ist gesetzmäßig und harmonisch nach Zahlenverhältnissen geordnet. Er nannte sie deshalb „Kosmos“ (= Ordnung). Da tatsächlich unter den Bestandteilen der uns bekannten Welt unveränderliche zahlenmäßige Beziehungen herrschen, ist die Mathematik allen Naturwissenschaften inklusive Medizin, aller Technik, aber auch vielen Geisteswissenschaften (wie etwa Soziologie, Psychologie, Wirtschaft u. a.) unentbehrlich und findet in den verschiedensten Berufsfeldern Anwendung. Auch im Alltag brauchen wir sie ständig – zumindest wenn wir unseren Taschenrechner vergessen haben.

Fachschaft Mathematik

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