06.11.2017 | Wie beeinflussen unsere Ernährungs- und Konsumgewohnheiten das Klima? Wie anstrengend ist es, selbst die Energie für Haushaltsgeräte zu erzeugen? Diesen Fragen gingen die Siebtklässler des Balthasar-Neumann-Gymnasiums auf den Grund.

In Zusammenarbeit mit der Energieagentur Unterfranken e. V. organisierten Frau Liebl und Herr Ramer verschiedene Workshops zum Thema Klimaschutz. Nach einer Einführung, in der die Schülerinnen und Schüler den natürlichen und den durch den Menschen verursachten Treibhauseffekt spielerisch erkundeten, ging es in kleineren Gruppen weiter. Auf dem Energiefahrrad ließ sich erfahren, welche Haushaltsgeräte viel schweißtreibendes Strampeln erfordern – und damit auch Stromfresser sind. Mit Hilfe einer Weltkarte konnten die Produktionsschritte und -orte einer Jeans nachverfolgt werden: ein beeindruckender Weg für solch ein Kleidungsstück. Zum Thema Ernährung erfuhren die Workshopteilnehmer, wie viel Erdöl für den Transport einer Schale Erdbeeren notwendig ist: Kommen sie aus Südafrika, sind dies 4800 Milliliter; stammen sie aus Italien, werden 100 Milliliter verbraucht; geht man regional einkaufen, wird kaum etwas von der endlichen Ressource benötigt. Die gelungene Aufbereitung und Vermittlung dieser Informationen durch die Energieagentur trug dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler einen genaueren Blick auf ihre Gewohnheiten richten werden.

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