Fachschaft Biologie

5. Klasse: Bau einer Lochkamera

Im Fach Natur und Technik im Bereich Naturwissenschaftliches Arbeiten fertigten die Schüler der letztjährigen Klasse 5a eine Lochkamera an. Mit einfachen Hilfsmitteln, wie ein Schuhkarton, Pappe, Transparentpapier, Nadeln, Büroklammern, Schere und Kleber konnte nach zwei Schulstunden nachvollzogen werden, wie in den vergangenen Jahrhunderten die ersten Schritte in Richtung Fotografie gemacht wurden. Wie so viele Erfindungen ist auch die Fotografie eine Kombination von einzelnen Entdeckungen, die von findigen Köpfen schließlich zusammengebracht worden sind.

Lange bevor allerdings leistungsfähige Linsen und lichtempfindliche Substanzen verwendet wurden, entdeckte man, dass man in einem abgedunkelten Kasten mit einem Loch und einer gegenüberliegenden weißen Fläche, das Abbild von außen projizieren kann. Die „camera obscura“ ist somit eine Apparatur, die es früher Künstlern ermöglichte, mithilfe der Projektion exakte Abbildungen von Gegenständen oder auch Personen anzufertigen. Als Jahrmarktsvergnügen im 18. und 19. Jahrhundert wurden Besucher in eine große, dunkle Kammer gebracht und konnten auf der dem Loch gegenüberliegenden Seite der Kammer Personen, Bäume oder Häuser von außerhalb sehen. Diese allerdings standen auf dem Kopf und lagen seitenverkehrt.

Die Schüler der 5a konnten sich davon überzeugen, dass auch ihre Schule oder das Nebengebäude der Realschule auf dem Kopf steht, allerdings nur, wenn man sie durch die Lochkamera betrachtet!

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