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04.07.2018 | Die Karawane zieht weiter – dieses Motto hatte sich der diesjährige Abiturjahrgang 2016 / 2018 auf T-Shirts und  Hoodies geschrieben und auch seine Abiturzeitung dementsprechend gestaltet. Zur feierlichen Verabschiedung der Abiturienten zogen die Festgäste zunächst in die St. Josef Kirche zum ökumenischen Gottesdienst, welcher mit Pastorin Margarete Allolio und Pfarrvikar Matthias Eller begangen wurde.

In der Begrüßungsrede fragte die evangelische Religionslehrerin Kathrin Dörrbecker die Absolventen „was nun?“ und griff damit die Grundsatzfrage der zu verabschiedenden SchülerInnen auf, die sich jetzt auf einen neuen Lebensabschnitt einlassen müssten, zumal sie sich nun von der Schule abgenabelt hätten und damit von einem Ort, der für  Halt und Orientierung stehe.

Die Feierlichkeiten wurden im Anschluss in die Aula des Balthasar-Neumann-Gymnasiums verlagert, wo Schulleiter Hartmut Beck die Festgäste begrüßen durfte. Insbesondere der ehemaligen Schulleiterin Anne-Marie Greving, dem ehemaligen stellvertretenden Schulleiter Horst Köhler sowie dem Zweiten Bürgermeister Manfred Stamm dankte er für die durch ihre Anwesenheit ausgedrückte Verbundenheit mit der Schule.

Musikalisch begleitet wurde die Verabschiedung von den Abiturienten Jan-Philipp Friese am Klavier, Carolin Wiegand an der Trompete und durch die stimmgewaltige Sophie-Luise Streng. Diese trugen unter der Leitung von Rüdiger Linsner das Intrumentalstück „Gabriella‘s Song“ von Stefan Nilsson vor, sowie „Stronger than me“ von Amy Winehouse und „Superstition“ von Stevie Wonder.

In seinen Grußworten beglückwünschte Manfred Stamm die 71 Abiturienten zu ihrem Erfolg. Für alle breche nun eine veränderte Zeit an, was sich schnell bemerkbar mache, weil die „Servicezentrale Familie“ nun bald wegfalle und die Abiturienten künftig das „kulinarische Selbstversorgen“ erlernen müssten. Zur Eigenverantwortung gehöre aber auch, aktiver Staatsbürger zu sein und gegebene Zustände wie die lange Friedenszeit oder Freizügigkeit in Europa nicht als selbstverständlich zu erachten. Er appellierte auch an die SchülerInnen sich mit auf die politische Baustelle zu begeben, da auf ihr täglich gebaut werden müsse.

Ähnliche Worte fand auch die Vorsitzende des Elternbeirates und Fördervereins Michaela Schlör, indem sie den scheidenden SchülerInnen eine fundierte vielseitige Allgemeinbildung attestierte, die zur vollen Teilhabe an der Gesellschaft einlade. „Unsere Gesellschaft braucht gut ausgebildete Menschen, vor allem auch für die Demokratie“, erklärte Michaela Schlör treffend. Dennoch sei zunächst nur ein Etappenziel erreicht worden, deshalb wünschte sie den Absolventen eine glückliche Hand für weiteren Entscheidungen. Des Weiteren dankte Michaela Schlör den Eltern für das Engagement und die Unterstützung als auch dem Schulleiter des BNG und den LehrerInnen für die Erziehung der SchülerInnen zu Demokraten.

Für die AbiturientInnen sprach Anne Bils und warf dabei auch einen wehmütigen Blick auf den schulischen Werdegang insbesondere auch auf die außerschulischen Aktivitäten. Sie erinnerte an gemeinsame Erlebnisse vom Schullandheim bis zu den Abiturfahrten, welche die Bindung zwischen den SchülerInnen gestärkt hätten. „Schule ist mehr als nur Lernen“, gab sie zu bedenken und bedankte sich bei den Lehrern, dass sie immer wieder bemüht waren, den Unterricht aufzulockern, sodass „die Zeit wie im Flug vergangen ist“. Als kleine Überraschung überreichte sie stellvertretend für den Jahrgang kleine Präsente an Schulleiter Hartmut Beck, den zuständigen Kollegstufenkoordinator Andreas Neiderer sowie an die Verwaltungsangestellten im Sekretariat.

Schulleiter Hartmut Beck begann seine Abiturrede mit einem Zitat, das sich wie ein Auszug aus dem Lehrplan las, sich dann aber als Kompetenzenbeschreibung des Programmes Cortana von Microsoft entpuppte. In vielen Dingen sei die Künstliche Intelligenz (KI) dem Menschen ebenbürtig, vielleicht sogar überlegen. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an Erfolge der KI wie beispielsweise  dem Schachcomputer Deep Blue von IBM, der 1996 den Schachweltmeister Garri Kasparow besiegt hatte. Anschließend stellte er mit den Worten des britischen Mathematikers Alan Touring die Frage, ob Maschinen denn wirklich denken könnten. Kompetenzen wie Reflexion, Selbstkritik, flexibles Denken und Handeln sowie Selbstmotivation seien wesentliche Vorteile, die der Mensch den Maschinen voraus habe und welche die SchülerInnen auf ihrem Weg zum Abitur erlernt hätten. In diesem Zusammenhang verwies Hartmut Beck auf die hervorragenden Ergebnisse des Abiturjahrgangs, der einen Gesamtschnitt von 2,33 erreicht hat. 20 SchülerInnen der 71 Abiturienten haben einen Abiturschnitt besser als 2,0, darunter 4 Teilnehmer bei der Hochbegabtenprüfung der MB-Dienststelle. Deshalb, so Schulleiter Hartmut Beck, hätten die SchülerInnen, das Rüstzeug dazu „die Welt so verändern, dass es ihre Welt wird!“

Bevor Kollegstufenkoordinator Andreas Neiderer die Zeugnisvergabe leitete, bestätigte auch er die guten Leistungen des Jahrgangs und das insgesamt positive Bild. Kurzfristig und überraschend hatte er für eine erkrankte Kollegin die Begleitung des Jahrgangs übernommen, der ihm aber aus vergangenen Jahren nicht fremd gewesen sei. Daher freue er sich über die wahrnehmbare Reife der SchülerInnen und hoffe, dass der Reifeprozess auch beruflich und privat fortgesetzt werden könne.

Nach der Überreichung der Abiturzeugnisse durch den Schulleiter Hartmut Beck und dem Stellvertretenden Schulleiter Michael Dreßler erfolgte noch die Auszeichnung der im Schulleben engagierten und besonders erfolgreichen Schüler durch die Vorsitzende des Fördervereins Michaela Schlör, die zum Abschluss der Feierlichkeiten die Gäste zu einem Sektempfang in die Mensa einlud.

Ab 18.00 Uhr verlagerte sich die Abiturfeier dann in die Mehrzweckhalle nach Karbach, wo die Absolventen mit ihren Familien den traditionellen Abiturball mit Buffet bis in die späten Abendstunden feierten.

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