01.02.2018 | Jana Schönfeld (9. Klasse) und Lukas Kern (11. Klasse) heißen die Schulsieger des diesjährigen Wettbewerbs "Jugend Debattiert" der Altersklasse I und II, der nunmehr zum 13. Mal am BNG unter der Leitung von Holger Seidel durchgeführt wurde.  Unterstützt wurde der Wettbewerb durch den Förderverein sowie dem „Bücherparadies“ und „red-office“ Albert, die jeweils Buchpreise für die Sieger stifteten.

Doch zunächst mussten sich die Teilnehmer in einem Vorausscheid beweisen und sich durch überzeugende Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit sowie Überzeugungskraft gegen ihre Mitdebattanten durchsetzen. Die Themen sind bei diesen Wettbewerben, die Holger Seidel als "Königsdisziplin der Rhetorik" bezeichnete, immer schülernah und vorab bekannt, sodass sich die Teilnehmer stets zuhause oder in der Schule vorbereiten können. Die Schüler wussten dabei im Vorfeld allerdings nicht, ob sie die Pro- oder Contraseite einnehmen. So diskutierten die insgesamt 16 Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 bis 11 zu Fragen, etwa ob ein Mopedführerschein ab 15 Jahren möglich sein soll oder ein Smartphoneführerschein eingeführt werden sollte. Im Finale stand in der Altersstufe I zur Debatte, ob der Verzehr von Fast Food in deutschen Schulen verboten werden müsste. Die Altersstufe II argumentierte für oder gegen eine Legalisierung von Cannabisprodukten.

Eine Jury, die aus geschulten Lehrpersonal sowie externen Unterstützern besteht, bewertet die Debatte und die einzelnen Teilnehmer mit Hilfe einer Punkteskala. In diesem Jahr konnte die Schule auf die ehemalige Elternbeiratsvorsitzende Conny Leimeister, die aktuelle Elternbeiratsvorsitzende Michaela Schlör und auf Susanne Wunderlich von der Stadtbücherei zählen. Auch einige ehemalige Schüler wirkten als Jurymitglieder mit, was zeigt, dass die Debatte "einen hohen Stellenwert" genießt, wie der stellvertretende Schulleiter Michael Dreßler in seinen Grußworten betonte.

Die beiden Schulsieger vertreten das BNG in drei Wochen beim Regionalfinale Unterfranken West. Der Wettbewerb läuft bis zum Bundesfinale in Berlin, wo der Bundespräsident anwesend sein wird, da er als Schirmherr der Aktion auftritt.

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