27.01.2019 | Soll auf deutschen Autobahnen ein Tempolimit eingeführt werden? Mit diesem Streitthema setzt sich derzeit nicht nur die Regierungskommission zum Klimaschutz auseinander, auch die SchülerInnen der neunten Klassen des Balthasar-Neumannn-Gymnasiums diskutierten dieses Thema  in der vergangenen Woche hitzig und warfen sich Fakten und Argumente gegenseitig zu.

Damit eine solche durchaus auch emotional besetzte Diskussion nicht aus dem Ruder läuft, befolgten die Teilnehmer Regeln und einen festen Ablauf. „Jugend debattiert“ nennt sich das Projekt, das am BNG jährlich als Wettkampf durchgeführt wird und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht.

In der Altersklasse I setzten sich in diesem Jahr Noah Klühspies (9b)  und Eva Schweigert (9b) gegen ihre Debattanten durch und werden das BNG im Regionalfinale am 19.2. in Würzburg vertreten. Für die Alterklasse II vertreten Dilara Karaduman (10b) und Isabel Ehehalt (Q11) die Schule. Sie diskutierten, ob im Gymnasium Marktheidenfeld das Handy für die private Nutzung verwendet werden können sollte. Ein Thema, das ebenso aktuell ist, zumal das BNG eine von 135 Projektschulen ist, wo die private Nutzung des Handys im Rahmen eines Schulversuchs durchgeführt werden soll.

Stellvertretender Schulleiter Michael Dreßler würdigte den Wettkampf als einen wichtigen Schritt  zur Erfüllung eines grundlegenden Erziehungsziels: Mut zur freien Meinungsäußerung. Er wünschte allen Beteiligten „eine faire Debatte“. Die Projektleiter Holger Seidel und Ariadne Davin-Vierhaus bedankten sich bei den externen Helfern wie ehemaligen Schülern, Schülereltern und der Vorsitzenden des Elternbeirates, ohne die eine fundierte Bewertung der Redebeiträge nicht gewährleistet werden könne. Finanzielle Unterstützung des Wettbewerbs gab der Förderverein des BNG sowie das Schreibwarengeschäft „red office“-Albert und die Buchhandlung Schöningh, welche für die acht Finalteilnehmer Einkaufsgutscheine ausgaben.