02.02.2020 | Soll ein Unterrichtsfach ökologisches Verhalten eingeführt werden? Mit diesem und anderen Streitthemen setzen sich die Debattanten am Balthasar-Neumannn-Gymnasium in der diesjährigen Runde des Wettkampfes von „Jugend debattiert“ auseinander und diskutierten am vergangenen Donnerstag hitzig und tauschten Fakten und Argumente gegeneinander aus.

Damit eine solche durchaus auch emotional besetzte Diskussion nicht aus dem Ruder läuft, befolgten die Teilnehmer Regeln und einen festen Ablauf und erhalten für ihre Beiträge feste Zeitvorgaben, die erst in der freien Aussprache fallen. „Jugend debattiert“ nennt sich das Projekt, das am BNG jährlich nicht nur als mündliche Schulaufgabe sondern auch als Wettkampf durchgeführt wird und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht.

In der Altersklasse I setzten sich in diesem Jahr Leon Fertig und Charlotte Purschwitz gegen ihre Debattanten Nicolas Kern und Taylan Hati durch und werden das BNG im Regionalfinale am 18. Februar in Aschaffenburg vertreten. Für die Alterklasse II vertreten Jana Schönfeld und Luis Weidmann die Schule, während sich Dilara Karaduman und Marcel Wenzel der Sachkenntnis. Gesprächsfähigkeit, Überzeugungskraft und Ausdrucksfähigkeit ihrer Kontrahenten geschlagen geben mussten. Sie diskutierten, ob Innenstädte in Deutschland für große Geländewägen wie SUVs verboten werden sollten.

Schulleiter Hartmut Beck wünschte den Teilnehmern im Vorfeld gute Einfälle und geschliffene Argumente. Die Projektleiter Holger Seidel und Ariadne Davin-Vierhaus bedankten sich bei den externen Helfern wie ehemaligen Schülern, Schülereltern und Lehrerkollegen, ohne die eine fundierte Bewertung der Redebeiträge nicht gewährleistet werden könne. Finanzielle Unterstützung des Wettbewerbs gab der Förderverein des BNG sowie das Schreibwarengeschäft „red office“-Albert und die Buchhandlung Schöningh, welche für die Finalisten Einkaufsgutscheine im Wert von 15€ ausgaben.