22.01.2018 | Vor 55 Jahren unterzeichneten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Elysée-Vertrag, in dem die deutsch-französische Freundschaft und Zusammenarbeit besiegelt wurde. Anlass genug, um diesen Tag gebührend zu feiern. Die Klasse 9c führte daher für die Schüler des BNG eine Pausenanimation mit zahlreichen Aktivitäten durch.

Die Klasse 9c hatte sich unter der Leitung von StR Werner mächtig ins Zeug gelegt und sich ein Pausenprogramm überlegt, das einen Bezug zu Frankreich hatte und zudem jede Menge Spaß bringen sollte. Begleitet von französischer Pop-Musik von Haus-DJ Rebecca tummelten sich vor allem die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe in der Aula und legten ihre Scheu vor dem Spektakel nach und nach ab.

Zu beginn trauten viele BNGler dem Braten nicht zurück und betraten entweder die Aula nicht oder verschanzten sich im 1. Stock hinter dem Geländer, um aus sicherer Entfernung das seltsame Treiben in der Aula zu begutachten. Ein paar wenige Mutige und die permanente Animation und Motivation von Starmoderatorin Jana sorgten dann schließlich doch noch dafür, dass sich die Aula füllte. Jana war es auch, die mit Unterstützung einiger tüchtiger Maler einen Aufsteller hergestellt hatte. Eine adrette Französin und ein zünftiger Bayer in Lederhose waren darauf zu sehen. Allerdings gähnte an der Stelle ihrer Gesichter zwei große Löcher. Der Sinn war klar. Die Schüler konnten ihr Gesicht durchstecken und sich so auf einem Foto verewigen, das die Starfotografinnen Luisa und Teresa schossen.

Nebenan war ziemlich viel los. Emilia, Marie und Lena hatten einen "Fühlkasten" gebaut, bei dem zwei Schüler gleichzeitig Gegenstände erraten konnten, die auch etwas mit Frankreich zu tun hatten. Das witzige dabei war, dass der Kasten zum Publikum hin offen war, so dass die Zuschauer stets sehen konnten, was die Testpersonen da "begrapschten".

Laura betreute die Montagsmaler, die auf einer Tafel deutsche und französische Begriffe malten, um eine Gruppe begierig schauender Schüler das Wort begreiflich zu machen. Nur wenige Meter weiter führten Jelena und Leonie das berühmte Kutscher-Spiel durch, wobei sitzende Schüler die Teile und Insassen einer Kutschfahrt darstellten und bei jeder Erwähnung ihres Namens ein flotte Drehung um ihren Stuhl hinlegen mussten.

Um Bewegung ging es auch beim berühmten Hüpfspiel, bei dem ein französisch bemalter Stein in ein Zahlenfeld geworfen wurde und die Teilnehmer diesen durch einbeiniges Hüpfen wieder holen mussten, ohne dabei die Quadrate zu verlassen. Für die Schüler, die von Luisa und Tamina angeleitet wurden, war wohl der Tamponlauf von Christopher und Tilman das Highlight. Warum? Naja, weil es relativ unästhetisch aussieht und nass ist. Schüler mussten einen an den Hosenband gebundenes Tampon-Pendel per Kniebeuge in eine Wasserflasche einführen. Sobald der Tampon sich vollgesaugt hatte, konnte man die Flasche durch Streckung der Beine anheben und loslaufen. Allerdings waren dabei einige Teilnehmer zu ungeduldig, so dass sich das Wasser schnell auf den Fliesen ausbreitete und das Putzkommando anrücken musste. Zur Belohnung gab es für die Teilnehmer aber einen kleinen Schokoriegel. Das Kreischen und Gilfen der Kids zeugte aber von reichlich Spaß in der Aula.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Pausen-Animation, bei der die teilnehmenden Schüler voll auf ihre Kosten kamen und auch die 9c sichtbar ihren Spaß hatte.

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